WOCHE 2


He! Ik bün't, Dieke!

Dies ist der Wochenrückblick meiner zweiten Woche hier auf der Thalasso-Insel Norderney! Ich hoffe du hast Spaß beim Lesen und musst eventuell ein paar Mal schmunzeln. Vielleicht findest du dich ja auch in der einen oder anderen Situation wieder!

Montag, den 17.09.2018, Der erste Arbeitstag:


Nach dem Aufstehen um etwa 7:30 Uhr ging es für mich um 9:00 Uhr ins Büro. Hier wurden mir alle Mitarbeiter vorgestellt und neben einer Führung durch die Anlagen wie zum Beispiel das Conversationshaus und das bade:haus habe ich noch eine coole Dienstkleidung bekommen. Um 10:00 Uhr begann dann meine  erste Pressekonferenz. Es war sehr interessant und aufregend. Im Laufe des Gesprächs fiel dann vom Kurdirektor das Zitat: "Wir wussten sofort, der ist sich zu schade für Nichts". Und ja in der Tat freue ich mich sehr darauf alles Mögliche auszuprobieren und mitzumachen. Erstaunlich wie viele Charakterzüge aus meinem Bewerbungsvideo entnommen werden konnten. Anschließend an die Pressekonferenz wurden noch ein paar Fotos auf dem Kurplatz gemacht. Um 16:00 Uhr haben wir dann am Strand noch ein paar Fotos im Strandkorb, auf der Aussichtsplattform und im knöcheltiefen Wasser für die Homepage gemacht. Nachdem ich Zuhause dann noch etwas gegessen hatte, bin ich dann noch alleine zum Kap und zum Nordstrand losgezogen, um noch ein paar Fotos zu machen. Gegen 21:30 Uhr war ich dann endlich Zuhause.

Dienstag, den 18.09.2018, Einführung in die Bildbearbeitung:


Gegen 9:00 Uhr konnte ich mich auch zum Aufstehen durchringen, da ich um 10:00 Uhr ein Treffen im Büro hatte. Sarah Rönner hat Nadine und mir eine kleine Einführung in das Bildbearbeitungsprogramm gegeben. Während der Bearbeitung konnten wir fröhlich feststellen, dass die Fotos von Montag wirklich sehr cool geworden sind. Danach haben wir noch ein bisschen über einige Termine gesprochen. Um etwa 12:30 habe ich mir dann eine Currywurst mit Pommes bestellt und dies dann ganz genüsslich am Kap verzehrt - Fastfood muss halt auch mal sein. Den Rest des Tages habe ich ein wenig gechillt – man gönnt sich ja sonst nichts.

Mittwoch, den 19.09.2018, Der Tag der Kameraübergabe:


Um 14:00 Uhr habe ich mich mit Nadine beim Fotografen Dennis Groß getroffen, um die Kameraübergabe durchzuführen. Von Dennis Groß habe ich eine sehr schöne Canon Eos 1200D, natürlich mit passendem Zubehör bekommen. Dennis Groß hat mir auch seine Hilfe angeboten, falls ich Probleme mit der Kamera habe. Er ist allgemein wirklich sehr nett und echt locker drauf. Am Ende der "fast zeremoniellen" Übergabe gab es dann noch ein Foto der Übergabe. Nach einem kurzen Aufenthalt im Büro ging es für mich dann weiter zur Stadtführung mit Ernie. Um kurz nach drei am Nachmittag sind wir gestartet. Während der Führung sind wir gefühlt etliche Male über die gesamte Insel gewandert und haben die aktuelle und die bereits verstorbene Bevölkerung, sowie sämtliche Gäste die jemals die Insel betreten haben kennengelernt. Die Führung war also sehr gehaltvoll und teilweise etwas zäh, aber auch wirklich sehr sehr interessant. Der geschichtliche Hintergrund Norderneys ist wirklich immens und unglaublich spannend. Besonders beeindruckt war ich über die regelmäßigen Besuche von Theodor Fontane und die Residenzen und Besuche etlicher Königshäuser. Nach etwa 3 ½ Stunden endete die Führung dann im wunderschönen Kurtheater.

Donnerstag, den 20.09.2018, Die Düne 13 und das erste Training:


Am Vormittag bin ich mit dem Fahrrad zum Leuchtturm gefahren, um Tomke die Legende zu treffen und in der Düne 13, der Gaststätte in der sie arbeitet, ein wenig zu verweilen. Neben dem natürlich sehr netten Personal, gibt es eine sehr große Auswahl an Speisen und Getränken. Das tolle Ambiente direkt am Leuchtturm wird durch sehr gute, moderne Musik verfeinert. Gegen Mittag habe ich eine Currywurst gegessen, welche wirklich sehr lecker war. Naja eigentlich wollte ich nur eine Schulkameradin besuchen und was mache ich letztlich wieder?! Essen!

Am Abend war ich dann zum ersten Mal beim Fußball Training des TUS Norderney. Der TUS hat wirklich eine unglaublich geile und moderne Sportanlage, die Trainer sind nach dem ersten Eindruck wirklich cool drauf und die Mitspieler sind echt nett und vor allem sehr gut. Teilweise war die Stimmung etwas angespannt, weil Ehrgeiz eine große Rolle spielt, aber für sportlichen Erfolg muss eben auch Ehrgeiz vorhanden sein. Nach dem Training bin ich nach Hause gefahren und kaputt ins Bett gefallen.

Freitag, den 21.09.2018, Der Fotoworkshop an der Sternwarte:


Nach dem Aufstehen bin ich direkt ins Büro, da ich um 11:00 Uhr ein Interview mit Radio Nordseewelle hatte. Das Interview war echt locker und lustig. Im Gespräch mit dem Reporter war sehr lustig, dass wir erfahren haben, dass wir eine Zeit lang nur etwa 800 Meter voneinander entfernt gewohnt haben.

Um 15:00 Uhr bin ich dann zur Sternwarte gefahren, um dort an einem Handy-Fotokurs teilzunehmen. Der Fotokurs fand in einer Blockhütte statt, die sehr cool aufgemacht war. Fischernetze zierten die Wände und ein maritimes Flair zog sich durch den Raum. Während des Vortrages wurden mir viele kreative Ideen mit auf den Weg gegeben. Es wurden viele interessante Produkte vorgestellt und ich lernte viele Tipps zum Fotografieren mit dem Smartphone. Etwas schade fand ich, dass kein Praxisteil im Kurs enthalten war. Bei besserem Wetter wären wir eventuell noch zum Strand gegangen, aber so blieb die Praxis aus - wirklich sehr schade und ärgerlich!

Nach dem Kurs habe ich meine Kumpels Thore, Tim und Jose´, die jahrelang mit mir in einer Schulklasse waren, an einer Parkbank abgeholt, der Alkohol stand ihnen bereits ins Gesicht geschrieben. Im Verlauf des Abends sind wir dann zu Sara rübergegangen, um uns dort mit Carolin, Lea und eben Sara zu treffen, welche ich von einem Kollegen kenne, der mit Sara und Lea zur Berufsschule geht. Der Abend war teilweise etwas zäh, weil wir die Mädchen noch nicht so wirklich kannten. Der Abend endete gegen etwa 1:00 Uhr nach einem erfrischenden Bad in der Nordsee und einem längeren Zwischenstop im Bushaltestellenhäuschen.

Samstag, den 22.09.2018, Das erste Metten:


Am Morgen, beziehungsweise nach dem Aufstehen, welches eventuell schon etwas weiter in die Mittagszeit verlegt wurde, kam es zum ersten, legendären Metten auf Norderney. Wie immer war das Metten extrem übertrieben, eklig und pervers, aber es war halt trotzdem geil. Ach Mettbrötchen sind schon was Schönes! Wie es sich gehört wurden Teile des Mettens natürlich gefilmt und auch das nachfolgende Pack-opening von Match Attax  Karten kann eigentlich fast nur ein Kassenschlager in den deutschen und internationalen Kinos werden. Am Nachmittag sind wir alle zusammen ein wenig rumgejükelt und haben immer wieder ein paar kurze Videos gedreht. Zu Mittag gab es dann ein Zigeunerschnitzel.

Am Abend sind wir mit Lea und Sara ins extrablatt und danach ins Atelier. Letztlich landeten wir wieder in der Wohnung von Sara und Carolin und haben uns dort den Abend ein bisschen schöner getrunken. Danach ging es noch zum Strand und ein weiteres Nachtbad konnte natürlich nicht schaden. Irgendwann lagen wir dann auch alle in unserem Bettchen und schliefen.

Sonntag, den 23.09.2018, Burgertime:


Am frühen Morgen ist Tim bereits gefahren, da er noch für einen Test lernen musste. Als Jose´ nach einer mehrstündigen Mettsuche nicht fündig geworden war, haben wir uns dann doch für Burger entschieden. Diese sind uns echt gelungen und haben das geile Wochenende wie ich finde gut abgerundet. Am Nachmittag sind Thore und Jose´ dann den Heimweg angetreten. Bis zum Abend war ich dann mit aufräumen beschäftigt, bis die Legende Thorben, mein bester Freund seit der 9. Klasse, eintrudelte. Am Abend waren wir dann bei der Pizzeria „La Grotta“ essen und es war wirklich sehr lecker. Danach haben wir uns ein wenig über neue Musik ausgetauscht und viel gelacht. Alles in Allem ein sehr chilliger Abend.

Hol´ di munter!

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