WOCHE 3

He! Ik bün´t, Dieke!

Dies ist der Wochenrückblick meiner dritten Woche. In dieser Woche habe ich sehr viele Veranstaltungen und Konzerte besucht und stand zum ersten Mal auf einem Surfbrett! Wie das ausgegangen ist erfährst du hier!

Montag, den 24.09.2018, Das Interview bei Radio Nordseewelle:


Der gemeinsame Tag mit Thorben begann damit, dass ich um 7:00 Uhr aufgestanden bin, um bei Radio Nordseewelle nach der Sendezeit meines Interviews zu fragen. Gleichzeitig nutzte ich die Gelegenheit um einen Mitschnitt des Interviews anzufordern. Um 8:00 Uhr wurde das Interview dann im Radio ausgestrahlt und Thorben und ich hörten natürlich zu. Das Interview war wirklich sehr gut zusammengeschnitten und ich fand, dass das Interview auch relativ interessant geworden war. Es war ein wenig kurz, aber ich war und bin dennoch sehr zufrieden. Um ca. 11:30 Uhr sind wir am Strand entlang in die Stadt spaziert und haben dort sowohl bei Rossmann vorbeigeschaut, als auch den Kurplatz bestaunt. Zu Mittag gab es Kartoffeln mit Sour Cream, die Thorben mit ganz viel Liebe und mindestens genauso viel flüssigem Süßstoff zubereitete. Danach stand mal wieder Aufräumen an, bis Thorben mich am späten Nachmittag wieder verließ. Am Abend machte ich wie so oft am Strand ein paar Fotos und freute mich besonders über ein paar gelungene Langzeitbelichtungen. Die Gegebenheiten für gute Bilder waren auch auf jeden Fall gegeben, denn es war Vollmond und der Himmel war klar, sodass man den Vollmond phasenweise für eine aufgehende Sonne hätte halten können.

Dienstag, den 25.09.2018, Der Surfkurs:


Der heutige Tag begann mit dem Aufstehen um etwa 8:00 Uhr. Nach dem Fertigmachen war ich um kurz vor 9:00 Uhr bei der Surfschule. Um 9:00 Uhr begann alles mit dem Aussuchen und Anziehen der Neoprenanzüge. Kurz darauf begann dann die eigentliche Surfstunde. Es machte wirklich unglaublich viel Spaß, vor Allem, da man relativ schnell lernt und somit schnell ein Fortschritt zu erkennen ist. Beim Reinfallen ins Wasser war es teilweise etwas kalt, aber der Ehrgeiz es beim nächsten Versuch besser zu machen, holte einen sofort wieder aufs Board. Beim Windsurfen ist sehr cool, dass man als Anfänger bereits relativ viel nach kurzer Zeit machen kann. Schon nach kurzer Zeit fühlt man sich schon relativ sicher und kann auch ab und zu mal den Ausblick genießen. In Zukunft werde ich auf jeden Fall öfter mal wieder Surfen und dich natürlich informieren und auf dem Laufenden halten. Nach dem Surfen war ich relativ kaputt und somit plätscherte der restliche Tag mit Tätigkeiten wie Wischen und Einkaufen so dahin – naja, muss halt auch mal gemacht werden.

Mittwoch, den 26.09.2018, Ein chilliger Tag:


Heute lag mal gar kein Termin an und das musste natürlich mal mit Ausschlafen ausgenutzt werden. Einen Teil des Vormitttags schlief ich somit, danach machte ich mir etwas zu essen. Am Nachmittag war ich kurz im Büro und habe über mein Surfen berichtet. Danach habe ich mir ein paar neue Aktivitäten und Termine auf der Norderney Website herausgesucht. Abends habe ich mir dann ein paar Brote gegessen und danach natürlich wie immer ein wenig „Love Island“ geguckt – ja absoluter Schwachsinn, ich weiß, aber ab und zu schon ganz lustig.

Donnerstag, den 27.09.2018, De lüttje Prinz:


Nach dem Aufstehen um 10:00 Uhr ging ich zum Treffen in der Personalabteilung zur Unterzeichnung des Arbeitsvertrages und des Mietvertrages. Außerdem habe ich mein Passbild für den Dienstausweis abgegeben. Bis 13:00 Uhr war ich dann noch im Büro und habe auch meinen eigenen PC-Zugang bekommen. Dann habe ich mir noch ein paar weitere Termine rausgesucht und etwas an meinem Blog gearbeitet. Ab 14 Uhr habe ich dann angefangen meine mittlerweile schon berühmt-berüchtigte Gemüsepfanne zu kochen. Ich war wirklich begeistert wie gut es schmecken kann, wenn man einfach alles was man im Supermarkt an Gemüse findet zusammenwirft. Am Abend ging es dann, mit meinem ersten imaginären Michelin-Stern in der Tasche, zu einer Vorlesung im Conversationshaus– De lüttje Prinz, der Klassiker des kleinen Prinzen und seiner geliebten Rose auf Plattdeutsch. Es war sehr interessant und für mich auch sehr gut verständlich, da wir Zuhause nur Plattdeutsch sprechen. Das Publikum war insgesamt sehr interessiert und selbst Zuhörer, die nicht aus dem Plattdeutschen Raum kamen, versuchten dennoch aufmerksam zu folgen.

Freitag, den 28.09.2018, Jazz³:


Um 10:30 Uhr begann das Konzert des Jazz-Trios „Jazz³“ im Conversationshaus. Das Konzert war wirklich sehr abwechslungsreich und hochinteressant. Das Trio war wirklich sehr professionell und eine gute Stimmung bei Musikern und Publikum begleitete die einprägsamen Melodien. Nach dem Konzert bin ich noch schnell ins Büro, um an meinem Blog weiter zu arbeiten. Die Stimmung war wie immer super und alle freuten sich auf das nahende Wochenende. Am Abend ging ich noch zwei Stunden am Strand spazieren und machte ein paar Fotos. Nebenbei hörte ich Musik und fühlte mich einfach frei und glücklich. Als ich dann später schon halb im Bett lag, wurde ich noch von Johanna und Jonas in die Kneipe Goode Wind eingeladen. Dort lernte ich Johanna und Jonas persönlich kennen, vorher hatten Johanna und ich uns nur über Instagram ausgetauscht. Die beiden sind jetzt auch ein Jahr auf der Insel und somit kann der Kontakt bestimmt noch gestärkt werden. Der Abend war auf jeden Fall ganz cool und endete mal wieder mit Baden in der Nordsee – Alles für das Immunsystem!

Samstag, den 29.09.2018, Die Lucky Leles:


Der Tag an sich war relativ entspannt und es ist so wenig passiert, dass ich nicht einmal etwas habe, was ich aufschreiben könnte. Am Abend aber war ich wieder im Conversationshaus auf einem Konzert. Die „Lucky Leles“, eine sehr sympathische Band, die Musik mit Comedy mischt, ist aufgetreten. Die Band bestand aus zwei „Ukulele-Gitarristen“ und einer Sängerin. Ich war wirklich sehr überrascht wie abwechslungsreich eine Ukulele sein kann, denn neben den klassischen hawaiianischen Sounds, wurde von Bruno Mars bis Rammstein alles gespielt. Ein Schwerpunkt lag auf der Countrymusik, hierbei kam die Stimme der Sängerin meist besonders gut rüber. Der musikalische Auftritt war immer wieder mit kleinen Comedy-Szenen gepaart, so sollte das Trio eine WG darstellen, deren drei Bewohner ganz unterschiedliche Interessen hatten. Der eine Bewohner war ein sehr großer Hawaii Fan, der andere ein riesen Rock Fan und die Sängerin war durch und durch von der Country Musik überzeugt. Während der Rocker auf der Bühne genüsslich sein Bier schlürfte, wollte die Sängerin immer größere Brüste. Begleitet wurde das ganze Spektakel dann vom Hawaii Fan mit hawaiianischen Klängen. Ein ganz besonders cooler Gag war eine Umhängetasche die wie ein Radio aufgemacht war. Es wurde eine Art Senderdurchlauf gestartet und somit wurden sehr viele verschiedene Genres und Titel angespielt. Auch niederländische und russische Sender wurden mit angespielt, was für einen besonders lustigen Kick sorgte. Das Highlight des Auftritts blieb für mich aber dennoch „Engel“ von Rammstein auf der Ukulele – einfach göttlich.

Sonntag, den 30.09.2018, Das Stadtderby:


Da um 13:30 Uhr das Stadtderby des Hamburger Sportverein gegen den FC St. Pauli im Hamburger Volksparkstadion stieg, musste ich mir irgendeine Location suchen, um dieses „Jahrhundertspiel“ zu verfolgen. Schließlich landete ich dann im Columbus, einer wirklich sehr coolen und geil eingerichteten Kneipe. Der Wirt ist sehr sympathisch und cool. Als einziger Gast, nur ein Kumpel vom Wirt, der aber manchmal mit bedient, war noch dabei, blieb mir viel Zeit für Gespräche mit dem Wirt und somit war die Stimmung total locker. Der Wirt hat mir sogar angeboten früher für mich zu öffnen, wenn der HSV mal wieder in der zweiten Liga rumeiert. Dank der super Stimmung und den coolen Gesprächen, war es gar nicht mehr so schlimm, dass das Spiel ohne jegliche Spannung 0:0 ausging. Nachdem ich nun meine Stammkneipe gefunden hatte, bin ich zu einer Pizzeria und habe mir eine Pizza Hawaii bestellt und diese Zuhause gegessen. Den restlichen Abend verbrachte ich vorm TV.

Hol´ di munter!

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