Silvester und das Anbaden

He! Ik bün´t, Dieke! Durch meinen Job konnte ich im Jahr 2018 erstmals Silvester auf Norderney verbringen. Dies war ein ganz besonderes Highlight im alten Jahr. Das neue Jahr startete dann mit dem Anbaden auch schon legendär. Wie mir das fast kochende Wasser so bekam, erfährst du hier!

Silvester


Der 31.12.2018 war ein sehr interessanter Tag, der gefühlt zu 50 Prozent aus Einkaufen und Schnippeln und zu weiteren 50 Prozent aus Essen bestand. Vormittags fing die Shoppingtour mit Heiko an und führte durch sämtliche Norderneyer Geschäfte. Heiko ist ein sehr guter Freund, der bereits viele Jahre mit mir in einer Schulklasse war. Umso mehr freute es mich, dass mich ein so guter Kumpel zur Jahreswende besucht! Am Abend haben wir beide dann schön den Raclette Grill angeworfen und natürlich alle möglichen Kombinationen der 500000 erworbenen verschiedenen Obst- und Gemüsesorten ausprobiert. Nebenbei wurde dann auf 3Sat das Rammstein Konzert in Paris verfolgt und fleißig mitgetrillert. Um 12 Uhr wurde dann noch angestoßen und danach ging es fix zum Kurplatz, um das Feuerwerk noch mitzubekommen. Dort ging es wirklich ab und eine Rakete nach der anderen wurde in den Himmel gefeuert. Aber auch dieses Jahr wurde neben den Raketen auch ein großer Wert auf das „Kawumm“ gelegt, sodass einige Böller so laut waren, dass man fast denken konnte, man befinde sich in einem Testgebiet für Wasserstoffbomben. Nachher haben Heiko und ich dann noch ein paar Bilder von privat gezündeten Raketen gemacht. Dann ging es nach Hause!

Das Anbaden


Am nächsten Morgen ging es dann relativ früh aus dem Bett, um zeitig beim Anbaden zu sein. Nach ein bisschen Gelaber mit den Beteiligten und einer kleinen Ankündigung ging es dann auch schon in die Badehose und noch kurz aufs Handtuch – Keine Gelegenheit darf ausgelassen werden, um die beliebte Sommerbräune schon frühzeitig zu erreichen! Dann begann das eigentliche Anbaden. Nach einem kleinen Fehlstart, bei dem schon etwa 10 bis 20 Personen sich wagemutig in die Fluten stürzen wollten, ging es los! Ich rannte ganz vorne weg und war somit der erste, der ganz untertauchte. In den ersten Sekunden habe ich mich nur darauf konzentriert keinen Herzinfarkt zu bekommen, danach gewöhnte man sich so langsam an die Kälte. Selbst der Rückweg zu den Klamotten, der immerhin rund 300m betrug, war bei weitem nicht so schlimm wie erwartet. Doch die schwerste Aufgabe sollte noch folgen: mit abgefrorenen Füßen Socken anziehen – beinahe unmöglich! Als auch das aber mehr oder weniger erfolgreich geschafft war, ging es in die dicken Klamotten und dann auch zügig nach Hause und unter die warme Dusche! Alles in allem war es wirklich ein sehr tolles Event, welches wirklich super viel Spaß gemacht hat und mit Sicherheit ein gelungener Start ins neue Jahr war!

Ein kleines Video vom Anbaden findest du auf der instagram Seite von Norderney (norderney_meineinsel) und auch auf der Website des NDR!

Hol´ di munter!