Mein Tag mit den Nationalpark Rangern

He! Ik bün’t, Dieke! Heute war ich einen Tag mit den Nationalpark Rangern unterwegs. Wie der Alltag von Frauke Gerlach und Niels Biewer aussieht, erfährst du hier!

Um kurz vor 9 Uhr schwang ich mich auf mein Fahrrad um rechtzeitig am Hafen zu sein. Hinter dem Besucherzentrum der Wattwelten haben die Nationalpark Ranger ihr Quartier. Nach kurzem Vorstellen ging es dann gleich an die Arbeit. Als erstes haben wir ein paar Schilder in der Garage sortiert, danach durften wir unserer künstlerischen Ader ganz und gar freien Lauf lassen. Denn mit besonders langlebiger Farbe galt es nun Holzpfähle anzumalen, die später einmal Reiterwege markieren sollen. Nach dieser künstlerischen Arbeit versuchte Niels noch die Pinsel zu retten, während Frauke und ich ein wenig aufräumten. Als Alles wieder schön säuberlich in der Garage einsortiert war, konnten wir drei uns aufs Fahrrad schwingen, um ein paar Markierungen zu stecken. In den Salzwiesen gibt es nämlich kleine Gräben, die neu ausgebaggert werden sollen, damit das Wasser wieder abfließen kann und die Salzwiesen nicht dauerhaft unter Wasser stehen. In diesen Gräben müssen aber kleine Abflachungen eingebaut werden, damit die Küken der Brutvögel aus den Gräben herauskommen und nicht an den steilen Wänden der Gräben verzweifeln.
Da gerade Hochwasser war, sind wir zunächst aber zunächst die Informationshütten abgefahren. In der Hütte am Ostheller Parkplatz haben wir ein bisschen gefegt und Flyer nachgefüllt. Danach sind wir noch kurz zum Strand gelaufen und haben Müll gesammelt. In der anderen Informationshütte haben wir auf den großen Süßwasserflächen der Insel Vögel beobachtet, weil wir die größten Regenschauer abwarten mussten. Während des Radelns sind wir immer wieder angehalten, um Vögel zu beobachten, tote Vögel zu identifizieren, oder um Glühbirnen oder anderen Müll zu sammeln.

Nun war mittlerweile das Wasser sehr weit abgelaufen und wir konnten die Weisungspflöcke für den Bagger setzen. Wir warteten also durch das Gelände, übersprangen Gräben und schafften es letztlich auch die Pflöcke zu setzen.
Danach ging es, zugegebenermaßen ein wenig eingesaut, zurück zur “Basis”. Dort angekommen war ich komplett am Ende meiner Kräfte, da der ständige Gegenwind mich merklich mitgenommen hatte. Wir hatten einiges geschafft am heutigen Tag und es ging für mich nach Hause. Ich komme auf jeden Fall gern nochmal wieder!

Hol´ di munter!