Internationale Tourismus Börse (ITB)

Vom 08.03.2019 bis zum 10.03.2019 war ich für die Ostfriesischen Inseln auf der ITB in Berlin, der größten Tourismus Messe der Welt. Was ich dort so Alles erlebt habe, erfährst du hier!

Am Freitagmorgen um halb 5 ging es von Zuhause los, um 5 Uhr saß ich im Zug in Richtung Hannover. Die Fahrt verlief super entspannt und auch die Weiterreise von Hannover nach Berlin verlief ohne Probleme. Vom Hauptbahnhof aus ging es dann erstmal weiter ins Hotel am Kurfürstendamm. Das Zimmer war auch schon fertig und somit konnte ich meine Sachen ablegen und direkt in Richtung Messegelände starten. Dort angekommen war ich einfach nur noch überwältigt. Mir wurde von vielen Seiten gesagt, dass es wirklich groß sein muss, aber dass es so riesig ist, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Ein paar Stunden zum Durchstöbern hatte ich noch Zeit, ich dachte, dass ich viel sehen könnte – Fehlanzeige! Obwohl ich wirklich nur so durch die Hallen durchgehuscht bin, habe ich nur einen Bruchteil sehen können. Immerhin konnte ich mir einen groben Überblick über das Gelände verschaffen und wusste auch schon für den nächsten Tag wo ich hinmuss. Außerdem konnte ich mich bei den Ständen der Universitäten ein wenig über mögliche Studiengänge informieren!

Zusätzlich lernte ich den verrückten Chris kennen, mit dem ich mich natürlich direkt bombig verstand. Er ist im Freizeitbereich als Groundhopper bei Fußballspielen tätig – total interessant(schattenlaeufer_groundhopping)! War echt lustig mit dir!

War echt lustig mit dir! Nach dem Messetag ging es dann mit der S-Bahn wieder ins Hotel, wo ich nur noch ins Bett fiel – war das anstrengend!

Am Samstag begann das Abenteuer Messe dann erst so richtig! Am frühen Morgen begann es mit dem Aufbau des Standes. Nach einigen kleineren Schwierigkeiten stand Alles so, wie wir es haben wollten. Ein paar letzte Absprachen, ein letztes Zurechtrücken der Flyer, dann kamen auch schon die ersten Besucher. Als Projekte für die Besucher hatten wir zwei wirklich coole Sachen anzubieten. Zum einen hatten wir eine Fotobox aufgebaut, bei der die Besucher (und oft genug auch wir selbst) Fotos vor verschieden Hintergründen machen konnten. Das Wattenmeer, Wellen und Dünen hatten wir als Hintergründe im Petto! Die Fotobox wurde wirklich gut angenommen und viele, viele schöne Bilder sind entstanden. Betreut wurde die Fotobox von Wiebke, die die Besucher immer total nett ansprach und somit das ein oder andere Foto mehr herauskitzeln konnte.

Als weitere Aktion konnten an unserem Stand Postkarten mit schönen Inselmotiven versendet werden – Porto wurde von den Ostfriesischen Inseln übernommen. Auch diese Aktion wurde wirklich gut genutzt und Viele freuten sich mal wieder einfach kurz Platz zu nehmen, um den Freunden und Verwandten eine Freude zu machen! Gegen Mittag verabschiedete sich dann Frau Holka von greenbox, die mir vorher noch ein paar Tipps gegeben hatte und die ganze Sache erst so richtig ins Laufen brachte! Vielen Dank nochmal für die Unterstützung!

Am Abend bin ich dann noch mit den Kollegen vom Tourismus Marketing Niedersachsen (TMN), mit denen ich mich besonders gut verstanden hatte, essen gewesen. Integration wurde unter den Niedersächsischen Kollegen wirklich großgeschrieben! Auch ein dickes Dankeschön an euch!

Der Sonntag war dann vom Ablauf her ähnlich wie der Samstag. Gegen Ende waren zwar keine Flyer mehr da, die Fotobox wurde aber weiterhin gut angenommen und bei Fragen habe ich auch mein Bestes gegeben, diese zu beantworten. Ein Highlight war natürlich wieder das Mittagessen – total cool, dass die Aussteller immer zu Mittag essen durften. Außerdem ist man dort immer schön mit Vielen ins Gespräch gekommen! Am Sonntag kam Chris mich dann sogar auch noch an meinem Stand besuchen. In der letzten Stunde wurde es dann schon viel leerer und man konnte schon einige Dinge zusammenräumen. Als dann die Messe für Besucher ganz geschlossen war, begann das große Abbauen! Die Fotobox musst ein wenig abgebaut werden und unser Stand sowieso. Mit der Hilfe von Wiebke ging aber der Abbau wirklich fix. Als dann Alles erledigt war, ging es zurück ins Hotel. Mit Lucas Buettner, der als Eventmanager in unserer Halle für die Bar und Anderes zuständig war, sprang ich ins Taxi und wurde quasi direkt vorm Hotel rausgeschmissen – perfekt! Danke auch nochmal an dich!

Das Abenteuer ITB war nun also Geschichte, nicht aber das Abenteuer Berlin! Nach dem Abladen meiner Sachen im Hotelzimmer ging es also wieder los in Richtung U-Bahn-Station. Jedes Mal, wenn ich in Berlin bin muss ich UNBEDINGT zu Mustafa´s Gemüsekebab! Einfach immer wieder göttlich dort. Zurecht wurde dieser kleine Stand sogar schon von verschiedenen Zeitschriften zum „besten Kebab der Welt“ gekürt! Die 70 Minuten Anstehen im Schneeregen waren auch schon wieder vergessen, als ich den Döner in der Hand hielt!

Am Nächsten Morgen ging es dann zurück nach Hause. Nun war auch das Abenteuer Berlin vorbei! Die letzte Hürde, der Ausstieg in Marienhafe, musste ich dann zwar noch im Vollsprint bewältigen, da die Tür nicht funktionierte und ich zur nächsten Tür rennen musste, aber ich habe es gerade noch so geschafft! War bestimmt ein toller Anblick für die anderen Zuggäste wie ich mit einem Koffer, zwei Rucksäcken und einer Tragetasche durch das ganze Abteil sprinte, an jedem Sitz hängen bleibe und gefühlt acht Leute umrenne. Über meinen Blick voller Angst und Sehnsucht nach einer funktionierenden Tür will ich gar nicht erst reden!

Hol` di munter!