30. Internationales Filmfest Emden/Norderney

He! Ik bün´t, Dieke! Beim diesjährigen Filmfest Emden/ Norderney hatte ich die großartige Möglichkeit sämtliche Facetten des Filmfestes hautnah mitzuerleben. Wenn auch du erfahren willst, was alles so zu einem Filmfest dazu gehört, klicke hier!

Das diesjährige Filmfest Emden/ Norderney war ein Besonderes. Zum 30. Mal fand in diesem Jahr das Filmfest Emden statt. Für mich sollte es auch eine ganz besondere Woche werden. Am ersten Filmfesttag ging es direkt nach Emden. Ein kleines Moderationstraining sollte die Fähigkeiten noch ein wenig stärken und ein paar Tipps bringen. Nach einem chilligen Tag in Emden ging es dann erst spät zurück auf die Insel. Dort ging es dann am Abend direkt mit dem Eröffnungsfilm los. Ein packendes Drama über die Flüchtlingsthematik. In den nächsten Tagen war ich dann von früh bis spät mit eingebunden. Von Karten abreißen bis zum Abholen der Gäste war alles mit dabei. Mit der Kamera habe ich natürlich das meiste immer fleißig festgehalten. Nach den Events mussten die Fotos dann immer fix nach Emden gesendet werden – wat´n Stress! Besonders interessant war auch immer das Abholen der Gäste. Total verschiedene Charaktere, aber ausnahmslos super nett. Auch viel Spaß gemacht hat dann das Moderieren am Sonntag. Parallel lief in Emden die Preisverleihung, darum hatten wir am Sonntag keine Gäste mehr zu verzeichnen und die Moderation lief relativ gelassen ab. Weitere Highlights für Zuschauer, Gäste und auch für mich waren dann die Gesprächsrunden mit Schauspielern, Regisseuren, Produzenten und Drehbuchautoren einiger Filme. Interessant war bei diesen Talks, die oft zu später Stunde nach den Filmen stattfanden, die Freude der Beteiligten an den Filmen und an den Reaktionen aus dem Publikum. Schön war auch, wie sehr das Publikum sich für die Filme und die Macher interessierte und wie rege die Beteilung an den Diskussionsrunden war.

Ein besonders schöner Moment des Filmfestes war die Verleihung des Norderneyer Drehbuchpreises „Schreibtisch am Meer“. Dieser Preis wird immer vergeben, ohne, dass der Preisträger vorher informiert wird, d.h. man kann dem unwissenden Preisträger die Freude wirklich ansehen und muss keinen ellenlangen vorgeschriebenen Reden lauschen.

Samstag war auch ein besonderer Tag. Aus Emden war eine Gruppe von Filmfestbeteiligten für einen Tagesausflug auf die Insel gekommen. Zudem waren die Filmemeacher des Kurzfilmwettbewerbes schon länger auf der Insel. Ich hatte die Ehre diese riesige Gruppe über die Insel zu führen – nicht ganz einfach! Und an diesem Punkt müssen wir uns eine Sache wieder zurück ins Gedächtnis rufen: ja, es heißt INTERNATIONALES Filmfest. Heißt also, die Führung gab es auch noch auf Englisch. Aber wir haben Alle überlebt, keiner ist verschütt gegangen, Ziel erreicht!
Alles in allem war die Woche des Filmfestes einfach genial! Danke an alle Beteiligten!

Hol´ die munter!